• A. Schweitzer Apotheke

Das müssen Sie als Allergiker im Frühling beachten

Aktualisiert: 18. Apr 2018

Wenn der Frühling kommt, beginnt für Allergiker eine schwere Zeit: Die Nase verstopft, die Augen röten sich und Müdigkeit macht sich breit. Knapp 12 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Heuschnupfen. Doch woran liegts? Welche Symptome gibt es? Und was können Allergiker tun, um Frühlingsgefühle ohne lästige Allergien zu genießen? Dies und mehr verraten wir Ihnen im Folgenden. Viel Spaß!





Pollen als Übeltäter

Die meisten Frühlingsallergien werden durch Pollen verursacht. Pollen dienen eigentlich der Blütenbestäubung, doch viele Menschen reagieren auf sie allergisch. Das große Problem: Der Kontakt mit Pollen ist kaum zu vermeiden. Denn Wind und Insekten verbreiten die Pollen oft über Hunderte von Kilometern. Zu allem Überfluss fliegen im Frühling nicht nur Pollen durch die Luft, sondern auch Sporen, Staub und andere Allergene.

Übrigens: Pollen sind männliches Erbgut von Gräsern, Sträuchern, Bäumen, Blumen und Kräutern.


Welche Symptome machen sich bemerkbar?

Die Symptome sind vielfältig. Es kommt nicht nur zu Schnupfen, Husten oder juckende und gerötete Augen: Auch Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Müdigkeit und sogar Atemnot sind möglich.

Das Wetter spielt dabei eine wichtige Rolle: Wenn es bewölkt, regnerisch oder windstill ist, liegen weniger Pollen in der Luft – und die Symptome sind weniger stark ausgeprägt. Vor allem Heuschnupfen oder allergische Rhinitis sind stark wetterabhängig.

Tipp: Mit dem Pollenflugkalender können Sie sehen, an welchen Tagen besonders viele Pollen im Umlauf sind.


Was Sie gegen Allergien tun können

Es gibt viele Tipps und Tricks, um den Frühling möglichst allergiefrei zu überstehen. Wir haben die wichtigsten im Überblick:


Bleiben Sie zu Hause

Natürlich nicht den ganzen Tag, sondern nur wenn besonders viele Pollen durch die Luft fliegen. Das ist meist zwischen 5.00 und 10.00 Uhr der Fall. Nutzen Sie stattdessen den Regen für einen Spaziergang!


Duschen Sie am Abend

Und waschen Sie Ihre Haare gründlich. So tragen Sie keine Pollen ins Bett und verhindern ein Einatmen von Pollen während des Schlafens.


Schließen Sie die Fenster

Wenn Sie die Fenster über Nacht schließen, vermeiden Sie den nächtlichen Pollenflug.


Nochmal Fenster zu

Und zwar beim Autofahren. Auch die Lüftung sollte ausbleiben, denn mit der frischen Luft gelangen auch Pollen ins Auto. Ein Pollenfilter fürs Auto kann sinnvoll sein.


Halten Sie die Luft rein

Das gelingt mit speziellen Luftreinigungsgeräten. So minimieren Sie Pollen und Allergene in den eigenen vier Wänden – komplett pollenfrei bekommen Sie Ihre Wohnung jedoch nicht .


Nase durchspülen

Viele Pollen setzen sich auf der Nasenschleimhaut fest. Mit einer Nasendusche können Sie Ihre Nase reinigen und sämtliche Pollen entfernen. Und das Beste: Nasenduschen kosten wenig und sind ganz einfach in Apotheken zu kaufen.


Gibt es Behandlungsmöglichkeiten?

Ja, Pollenallergien können auch behandelt werden. Dabei wird zwischen medikamentösen Therapien oder einer Hyposensibilisierung unterschieden:


• Medikamentöse Therapie

Medikamente können dabei helfen, die allergische Reaktion zu verhindern und Symptome zu lindern. Besonders beliebt sind sogenannte Antihistaminika. Diese blocken das Histamin im Körper, welches die Allergie-Symptome auslöst.


• Hyposensibilisierung

Sie möchten Ihr Immunsystem unempfindlich gegenüber Pollen machen? Mit einer Hyposensibilisierung ist das möglich: Unter ärztlicher Aufsicht wird Ihnen das Allergen so lange gespritzt, bis sich Ihr Immunsystem an die Substanz gewöhnt hat – und die Allergie-Symptome deutlich schwächer werden oder ganz verschwinden. Meist ist dazu ein Zeitraum von mindestens 6 Monaten nötig. Die Hyposensibilisierung muss während der pollenfreien Zeit durchgeführt werden.

50 Ansichten

Unsere Anschrift

Uhlandstrasse 9

40237 Düsseldorf

Tel: 0211 1799 000

Fax: 0211 1799 0050

Mail: info@asa-d.de

Ihre Nachricht an uns

AGB           IMPRESSUM           DATENSCHUTZ