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Muskelkrämpfe: Ursachen, Behandlung und Prävention

Aktualisiert: 13. Juni 2018

Bewegungsdrang bei traumhaftem Sommerwetter: Im Sommer häufen sich die Sportevents in der Stadt und immer mehr Menschen treiben wieder Sport unter freiem Himmel. Eigentlich alles perfekt – wären da nicht diese fiesen Muskelkrämpfe. Wenn der Muskel plötzlich verkrampft, kann das höllisch wehtun. Doch warum entstehen Muskelkrämpfe eigentlich? Und was können Sie gegen Krämpfe tun? Diese und weitere Fragen beantworten wir Ihnen im Folgenden. Damit das nächste Training beschwerdefrei verläuft.




Warum Muskelkrämpfe entstehen

Es gibt verschiedene Ursachen für Muskelkrämpfe. Besonders häufig ist ein Mangel an Magnesium und Elektrolyten. Denn durch vermehrtes Schwitzen und wenig Flüssigkeitszufuhr dehydriert der Körper. Über den Schweiß verlieren wir dann wichtige Mineralstoffe – und die Muskeln verkrampfen. Auch Überbelastung, Durchblutungsstörungen oder Kälte können zu Krämpfen führen. Häufige Begleiterscheinungen sind nächtliche Wadenkrämpfe, Muskelschmerzen oder verstärkter Muskelkater.

Übrigens: Auch bestimmte Medikamente oder Krankheiten können Muskelkrämpfe verursachen. Wenn Sie unter dauerhaften Muskelkrämpfen leiden, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.


Was tun beim akuten Krampf?

Auf keinen Fall dürfen Sie in Starre verfallen. Stattdessen sollten Sie Ihren Muskel sofort entlasten und entgegen der Krampfrichtung dehnen. Wenn dehnen oder massieren nicht hilft, empfiehlt es sich den betroffenen Muskel mit Wärme zu behandeln. Zum Beispiel mit einem heißen Bad, einer Wärmflasche oder einem warmen Wickel.

Besonders häufig ist der Wadenkrampf. Setzen Sie sich dazu auf den Boden und strecken Sie das betroffene Bein durch. Nun greifen Sie mit beiden Händen Ihre Zehen und ziehen Richtung Oberschenkel. Außerdem können Sie den Muskel in Längsrichtung massieren. Das entspannt die Wade zusätzlich.


So vermeiden Sie Muskelkrämpfe

Achtung bei Übertraining

Von 0 auf 100? Beim Sport ist das eine schlechte Idee. Vor allem nach dem Winter, sollten Sie mit dem Training behutsam beginnen. Dazu gehört auch eine gute Aufwärmung.


Trinken Sie genug

Denn durch starkes Schwitzen verliert der Körper wichtige Mineralstoffe. Wasser schafft Abhilfe und liefert Natrium, Kalium, Magnesium und Calcium. Auch isotonische Getränke oder Wasser mit Kochsalz bieten sich an – und helfen den Elektrolytverlust auszugleichen.


Heiß sollen Sie sein

Zumindest beim Baden und Duschen. Das fördert die Durchblutung und hilft Ihren Muskeln zu entspannen. Auch eine Wärmflasche oder ein warmes Kirschkernkissen ist sinnvoll.


Muskulatur massieren

Massage fördert die Durchblutung, entspannt Muskeln und kann sogar Verspannungen lösen. Wichtig: Massieren Sie die betroffene Muskulatur nicht zu stark, sondern mit sanften Bewegungen.

Vermeiden Sie Stress

Ob körperlicher oder seelischer Stress: Stress erhöht Ihren Magnesiummangel dramatisch. Versuchen Sie ihn deshalb so gut es geht zu vermeiden.


Die richtige Ernährung

Achten Sie auf eine ausgewogene und magnesiumreiche Ernährung. Essen Sie vermehrt Bananen, Nüsse und Vollkornprodukte, die viel Magnesium enthalten. Besonders Haferflocken sind eine hervorragende Magnesiumquelle und die perfekte Grundlage für ein gesundes Sportler-Frühstück.


Tipp: Ausreichend Magnesium nur über die Nahrung zu sich zunehmen, kann schwierig sein. Deshalb sind hochdosierte Magnesium-Präparate häufig sinnvoll. Wir empfehlen 300-400mg pro Tag.

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